
- Stiftungsfälle
Beamter will Person von Fahrbahn retten und wird angegriffen
POM Nicolai Seubert, PI Karlstadt, wurde im Juli 2024 zu einem Einsatz auf die Bundesstraße 27 zwischen Karlstadt und Himmelstadt geschickt.
Einsatzgrund war eine Person, die auf der Straße lief und aufgrund der Dunkelheit für den Fahrzeugverkehr nicht erkennbar war.
Beim Eintreffen der Streifenbesatzung wurde der Mann auf der Fahrbahn angetroffen. Es erfolgte sofort der Versuch die Person durch Ansprechen zu überzeugen die Bundesstraße zu verlassen. Dies gelang aber nicht. Ganz im Gegenteil. Der Mann zeigte sofort ein hohes Maß an Aggression gegenüber den Einsatzkräften.
POM Seubert sprach mehrfach einen Platzverweis aus. Da keine Reaktion erfolgte, sollte der Mann gefesselt und zum Streifenwagen gebracht werden. Beim Versuch die Handfesseln anzulegen, kam es zu einem Faustschlag gegen den Beamten Seubert, der aber abgewehrt werden konnte.
Die Einsatzkräfte brachten daraufhin zum Selbstschutz den Mann zu Boden. Dort leistete die Person massiven Widerstand. Erst mittels Unterstützungskräften konnte der Aggressor gefesselt werden.
POM Nicolai Seubert erlitt durch die Widerstandshandlungen massive Prellungen im Oberkörperbereich und konnte mehrere Wochen keinen Dienst verrichten.
Durch den Personalrat Mark Dingfelder erlangte die Bayerische Polizeistiftung Kenntnis von dem Vorfall und entschied eine Zuwendung zu vergeben.
Unlängst konnte diese durch den Stiftungsvorsitzenden Thomas Lintl im Beisein von EPHKin Annette Fröhlich und dem Personalratsvorsitzenden Thorsten Grimm an POM Seubert übergeben werden.
Zudem wurde dem verletzten Beamten ein kostenfreier Aufenthalt in den Häusern der DPolG Stiftung angeboten.
Bild v. l. n. r.
Thorsten Grimm, POM Nicolai Seubert, EPHKin Annette Fröhlich, Thomas Lintl

