
- Stiftungsfälle
Beamtin durch Tritte ins Gesicht verletzt
Am Nachmittag des 04. November 2024 wurde PMin Lucie Vetter, PI Landshut, zusammen mit ihrem Streifenpartner zu einer Auseinandersetzung in Landshut beordert. Vor Ort trafen sie unter anderem auf den späteren Schädiger, den PMin Vetter lediglich fragen wollte, was den eigentlich vorgefallen sei. Hierbei wirkte der Mann bereits sehr unruhig. Unvermittelt trat der Mann dann aus dem Stand PMin Vetter mit dem Fuß ins Gesicht und flüchtete.
Nach einer Rangelei konnte der heftig Widerstand leistende Mann schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden.
PMin Vetter erlitt bei dem Tritt mit dem Fuß gegen ihren Kopf erhebliche Distorsionen der Hals- und Brustwirbelsäule sowie des Kiefergelenks und hatte starke Schmerzen. Für ca. zwei Wochen konnte sie keinen Dienst mehr leisten.
Durch einen Antrag des Personalrates beim PP Niederbayern, Siegfried Saatberger, erlangte die Bayerische Polizeistiftung Kenntnis von dem Vorfall.
Vor wenigen Wochen überreichte der stellv. Stiftungsvorsitzende Christian Kiener im Beisein von PVP Werner Sika, PR Matthias Hartl, PI Landshut, und des Personalrates Siegfried Saatberger einen Scheck an PMin Vetter.
Der verletzten Beamtin wurde zudem auch ein kostenfreier Aufenthalt in den Häusern der DPolG Stiftung angeboten.
Bild v.l.n.r.:
Christian Kiener, PMin Lucie Vetter, PR Matthias Hartl, Personalrat Siegfried Saatberger, PVP Werner Sika

