
- Stiftungsfälle
Betrunkener greift Einsatzkräfte an
Am Rosenmontag, den 01. März 2025, war POM Maximilian Schock als uniformierter Beamter des Einsatzzuges der ZED Regensburg am Fasching in Beratzhausen eingesetzt. Im Laufe des späteren Abends versuchte eine stark alkoholisierte Person mehrmals ohne Eintrittskarte das abgesperrte Veranstaltungsgelände zu betreten und wurde dabei immer renitenter, so dass der Sicherheitsdienst die Polizei zur Unterstützung holten musste.
POM Schock und weitere seiner Kollegen eilten zum Einsatzort. Dort erklärte POM Schock dem Mann mehrfach, dass ein Einlass ohne Ticket nicht möglich ist und erteilte einen Platzverweis. Als der Mann dennoch versuchte, sich Zutritt zu verschaffen, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dabei wehrte er sich vehement gegen die Festnahmeversuche. Nur mit gemeinsamer Kraftanstrengung mehrerer Beamter gelang es schließlich, den Mann unter Kontrolle zu bringen.
Nach Festnahme des Mannes verspürte POM Schock immer stärker werdende Schmerzen im linken Handgelenk und musste vom anwesenden Rettungsdienst versorgt werden. Er erlitt bei dem Einsatz durch die Kraftanstrengung ein Verdrehtrauma des linken Handgelenks mit Rupturen und Teilrupturen von Meniskus und anderer Bänder im Handgelenk. POM Schock war danach knapp sechs Wochen krank und dienstunfähig. Die übrigen Kollegen wurden zum Glück nur leichter verletzt.
Durch die Personalräte beim PP Oberpfalz, Jürgen Wenzlik und Dietmar Winterberg, wurde ein Antrag an die Bayerische Polizeistiftung gestellt, der positiv beschieden wurde.
Vor wenigen Wochen überreichte der stellv. Stiftungsvorsitzende Christian Kiener im Beisein von PP Thomas Schöniger, PHK Oliver Hutterer, Leiter Einsatzzug Regensburg, und den Personalräten einen Scheck an POM Maximilian Schock.
Bild v.l.n.r.:
Christian Kiener, POM Maximilian Schock, PHK Oliver Hutterer, Leiter Einsatzzug Regensburg, Personalrat Dietmar Winterberg, PP Thomas Schöniger

