
- Stiftungsfälle
Flüchtiger Täter verletzt Streifenteam bei Festnahme
POMin Leonie Stroh und PHM Valentin Graßl, beide PI Garmisch-Partenkirchen, wurden im Oktober 2024 zu einem Einsatz wegen einer Körperverletzung geschickt.
Während der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass der Täter zu Fuß flüchtig sei. POMin Stroh und PHM Graßl fahndeten im Nahbereich und konnten eine Person feststellen, auf die die vorhandene Täterbeschreibung passte.
PHM Graßl wendete das Dienstfahrzeug und hielt es kurz vor dem Verdächtigen an. POMin Stroh stieg aus, ging auf die Person zu und bat diesen stehen zu bleiben. Unmittelbar danach wurde die Kollegin durch einen Faustschlag im Gesicht getroffen.
PHM Graßl ging sofort dazwischen und versuchte die Kollegin vor weiteren Schlägen zu schützen. Zusammen versuchten die Einsatzkräfte den Mann zu Boden zu bringen und dort zu fixieren. Der Aggressor leistete hierbei massiven Widerstand und sowohl POMin Leonie Stroh, als auch PHM Graßl wurden immer wieder von Faustschlägen getroffen.
Letztlich gelang es den Mann zu fesseln und an die eintreffenden Unterstützungsstreifen zu übergeben.
POMin Leonie Stroh und PHM Valentin Graßl konnten aufgrund der erlittenen Verletzungen mehrere Wochen keinen Dienst verrichten.
Der Personalrat Jürgen Kettl stellte für die verletzten Einsatzkräfte Anträge an die Bayerische Polizeistiftung.
Im Beisein des PP Frank Hellwig und der Personalratsvorsitzenden Birgit Manghofer sowie dem antragstellenden Personalrat übergab der Stiftungsvorsitzende unlängst Zuwendungen an POMin Stroh und PHM Graßl.
Beiden Verletzten wurde zudem je ein kostenfreier Aufenthalt in den Häusern der DPolG Stiftung angeboten.
Bild v. l. n. r.
Thomas Lintl, PHM Valentin Graßl, POMin Leonie Stroh, Birgit Manghofer, Jürgen Kettl

