
- Stiftungsfälle
Kollegin bei Festnahme an den Beinen verletzt
Im Juni 2025 befand sich POMin Melina Fritschle, PI Schwabach, mit ihrem Streifenkollegen bei einem Einsatz in Schwabach. Grund hierfür war die Mitteilung über eine aggressive, männliche Person, welche zuvor eine albanische Flagge an das dortige Rathaus genagelt haben soll.
Die Person konnte noch vor Ort angetroffen werden. Er zeigte sich bereits bei der Ansprache durch die Einsatzkräfte verbal aggressiv, weshalb direkt weitere Streifen zur Unterstützung angefordert wurden. Nachdem der Mann auf die Frage nach dem Tatmittel – dem Hammer – diesen unvermittelt aus seiner Hosentasche zog und anschaulich nach oben hielt, wurde ihm dieser durch den Streifenkollegen mittels eines schnellen Griffes abgenommen. Der Randalierer reagierte mit einer aggressiven Haltung und lief auf die Streifenbesatzung zu.
Der Mann musste zu Boden gebracht und fixiert werden. Dies gelang aufgrund der massiven Gegenwehr nur unter Mithilfe durch Passanten. Eine Fixierung des Mannes konnte erst nach Eintreffen weiterer Streifenbesatzungen erfolgen.
POMin Fritschle fiel hierbei auf ihr rechtes Knie und auch im Verlauf der Widerstandshandlungen schlug sie erneut mit dem Knie mehrfach auf dem Kopfsteinpflaster auf. Sie konnte aufgrund der erlittenen Verletzungen mehrere Wochen keinen Dienst verrichten.
Die Personalrätin Eyleen Melzer stellte aufgrund der Verletzungen von POMin Melina Fritschle einen Antrag an die Bayerische Polizeistiftung, der positiv entschieden wurde.
Vor kurzem übergab der Stiftungsvorsitzende Thomas Lintl im Beisein von POR Marcus Saltner und der genannten Personalrätin eine Zuwendung an die verletzte Beamtin.
Bild v. l. n. r.
POR Marcus Saltner, POMin Melina Fritschle, Thomas Lintl, Eyleen Melzer

