
- Stiftungsfälle
Silvesternacht endet mit schweren Verletzungen
Es ist die Nacht zum 31. August. Vor einer Diskothek in Schwandorf eskaliert eine Situation, wie sie Polizistinnen und Polizisten viel zu oft erleben. Ein alkoholisierter Mann pöbelt, verweigert Platzverweise und bringt sich und andere in Gefahr. Schließlich bleibt nur der Weg in den Gewahrsam.
Für PM Max Fenzl, der an diesem Abend als Streifenbeamter im Einsatz ist, wird aus einer vermeintlichen Routineaufgabe ein folgenschwerer Einsatz. Schon das Verbringen in den Dienst-Pkw ist nur mit erheblichem Kraftaufwand möglich. Auch in der Zelle wehrt sich der Mann massiv. Beim Fixieren auf der Liege wird der Daumen von PM Fenzl unglücklich umgebogen.
Die Verletzung ist schwerer als zunächst vermutet: ein Teilabriss einer Sehne im Daumen, mehrere Wochen Dienstunfähigkeit sind die Folge. Schmerzen, Reha, Zwangspause – verursacht durch einen Einsatz, der schlicht dazu diente, für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Solche Einsätze hinterlassen Spuren. Körperlich. Manchmal auch seelisch. Und oft treffen sie Kolleginnen und Kollegen völlig unvorbereitet.
Durch die Personalräte beim PP Oberpfalz, Jürgen Wenzlik und Dietmar Winterberg, wurde ein Antrag an die Bayerische Polizeistiftung gestellt, der positiv beschieden wurde.
Vor wenigen Tagen überreichte der stellv. Stiftungsvorsitzende Christian Kiener im Beisein von PVP Robert Fuchs, PHK Stefan Amann, PI Schwandorf, und den Personalräten Wenzlik und Winterberg einen Scheck an PM Max Fenzl.
Damit einhergehend erhielt der Kollege auch das Angebot eines kostenfreien Aufenthalts in den Häusern der DPolG Stiftung.
💙 Die Bayerische Polizeistiftung steht Polizistinnen und Polizisten zur Seite, wenn Einsätze körperliche oder seelische Folgen haben.
Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, Unterstützung dort zu leisten, wo sie dringend gebraucht wird.
Bild v.l.n.r.:
PHK Stefan Amann, PI Schwandorf, Christian Kiener, PM Max Fenzl, PVP Robert Fuchs, die Personalräte Dietmar Winterberg und Jürgen Wenzlik

