
- Stiftungsfälle
Von betrunkenem Kraftfahrer angegriffen
m September 2024 wurde PM Jonas Rehm, PI Ingolstadt, als Unterstützungsstreife zu einem Einsatz wegen eines betrunkenen Fahrzeugführers geschickt.
Beim Eintreffen des Kollegen Rehm war der PKW bereits angehalten und dem offensichtlich stark alkoholisierten Fahrer wurde ein Atemalkoholtest angeboten, der aber abgelehnt wurde.
Aufgrund dieser Umstände war ein Transport zur Dienststelle erforderlich, da eine Blutentnahme erfolgen musste. Nachdem der Fahrzeugführer immer aggressiver gegenüber den Einsatzkräften wurde, sollte er für den Transport gefesselt werden.
Gegen diese Maßnahme leistete er erheblichen Widerstand und schlug PM Rehm mit der Faust ins Gesicht. Beide kamen im Anschluss zu Sturz. Der Mann nutzte die Situation und nahm PM Rehm in den Schwitzkasten. Der junge Beamte konnte sich nach einigen Sekunden selbst aus dem Griff befreien. Mit Hilfe der anderen Einsatzkräfte gelang es den Mann zu fixieren und letztlich zur Dienststelle zu bringen.
PM Jonas Rehm erlitt massive Verletzungen im Gesicht sowie am Ellbogen und fiel mehrere Wochen krankheitsbedingt aus.
Durch einen Antrag des Personalrats Thomas Regnat erlangte die Bayerische Polizeistiftung Kenntnis von dem Vorfall.
Vor einigen Wochen überreichte der Stiftungsvorsitzende Thomas Lintl im Beisein von PVP Dirk Schmidt und LPD Tobias Uschold (PI Ingolstadt) sowie dem Vertreter des Personalrats Oberbayern Nord Heiko Schlenk eine Zuwendung an PM Jonas Rehm.
Dem verletzten Beamten wurde zudem ein kostenfreier Aufenthalt in den Häusern der #DPolGStiftung angeboten.
Bild v. l. n. r.
PVP Dirk Schmidt, Heiko Schlenk, PM Jonas Rehm, Thomas Lintl, LPD Tobias Uschold

