
- Stiftungsfälle
Wieder mal ein Familienstreit
PM Simon Kriegel, PI Schwabmünchen, wurde zusammen mit seiner Streifenpartnerin im Juni 2025 zu einer Randale in Walkertshofen geschickt.
Vor Ort traf die Streife auf eine stark alkoholisierte Frau, die in einer Wohnung randaliert hatte. Hintergrund war wie so oft eine familiäre Auseinandersetzung.
Den Einsatzkräften gelang es nicht kommunikativ auf die Randaliererin einzuwirken, so dass in der Konsequenz die Gewahrsamnahme der Frau notwendig war.
Bei der Durchführung der Maßnahme kam es zu massiven Widerstandshandlungen durch die Person. Beim Transport zum Streifenwagen versuchte die Frau bereits die Einsatzkräfte zu beißen.
Während der Fahrt zur Dienststelle musste die Person weiterhin fixiert werden. Es gelang der Frau aber trotzdem den Kollegen Simon Kriegel in den Unterarm zu beißen.
Im Laufe der weiteren Sachbearbeitungen äußerte die Randaliererin, dass sie mit ansteckenden Krankheiten infiziert sei.
PM Simon Kriegel begab sich sofort in ärztliche Behandlung. Die Wochen danach waren davon geprägt, dass der Kollege sich immer wieder mit der Situation auseinandersetzen musste, ob er sich mit Krankheiten angesteckt hat. Gott Sei Dank war dies nicht der Fall.
Die Bayerische Polizeistiftung erlangte durch einen Antrag des Personalrates Andreas Bauer Kenntnis von dem Vorfall und entschied eine Zuwendung zu vergeben.
Vor einigen Wochen konnte der Stiftungsvorsitzende Thomas Lintl im Beisein von PVP Michael Riederer und dem Dienststellenleiter EPHK Markus Graf sowie dem Personalrat Andreas Bauer eine Zuwendung an PM Simon Kriegel übergeben.
Dem verletzten Kollegen wurde zudem ein kostenfreier Aufenthalt in den Häusern der DPolG Stiftung angeboten.
Bild v.l.n.r
EPHK Markus Graf, Thomas Lintl, PM Simon Kriegel, PVP Michael Riederer, Andreas Bauer

